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Dr. med. Andreas Görz
Dr. med. Ralf Lyttwin
Priv.-Doz. Dr. med. Werner Peters

Katheter-Labor

Kreiskrankenhaus Alzenau-Wasserlos

Herzkatheteruntersuchung

(sog. Koronarangiographie)

Dieses bildgebende Verfahren lässt nach Gabe von Kontrastmittel in die Herzkranzgefäße und anschließender Darstellung mittels Röntgenstrahlen Ablagerungen bzw. verengte Stellen in den genannten Gefäßen erkennen. Hierzu wird ein dünner Schlauch (sog. Katheter) arteriell in der Leiste oder seltener in der Armbeuge eingeführt.

Diese Untersuchung führen wir in unserem Katheterlabor am Kreiskrankenhaus Alzenau-Wasserlos durch. Über 90% aller Herzkatheteruntersuchungen können ambulant durchführt werden. Wenn eine Ballonaufdehnung (sog. Dilatation) oder das Einsetzen einer Gefäßprothese (sog. Stents) in ein verengtes Gefäß notwendig ist, kann dieser Eingriff in der gleichen Sitzung durchgeführt werden. Im Anschluss an die Katheteruntersuchung erfolgt die Nachbeobachtung über mindestens 4 Stunden (ohne Ballonaufdehnung) oder 12 Stunden (nach Ballonaufdehnung und/oder Stentimplantation) im Katheterlabor oder in enger Kooperation mit dem Kreiskrankenhaus Alzenau-Wasserlos auf einer Station.

Informationen zur Durchführung der Herzkatheteruntersuchung finden Sie im Bereich Patienteninformationen zum Download.

Ballonaufdehnung eines Herzkranzgefäßes

Im Vorfeld einer Katheteruntersuchung werden verschiedene nichtinvasive kardiologische Untersuchungen durchgeführt (z.B. Ergometrie, siehe oben). Liegt bei der invasiven Katheteruntersuchung eine die Herzbeschwerden und  Minderdurchblutung des Herzens erklärende Engstelle vor, erfolgt durch einen in das verengte Gefäß eingebrachten Ballon, der an der Engstelle aufgeblasen wird, eine Dilatation bzw. Aufdehnung der Engstelle. In der Mehrzahl der Fälle wird hierbei auch direkt eine Stent-Implantation vorgenommen.

Stent-Implantation

Ein Stent (Gefäßprothese mit Gittergerüst in Röhrchenform) wird in das verengte Herzkranzgefäß eingebracht, um die Gefäßwand ringsum abzustützen und einen erneuten Verschluss zu verhindern (ähnlich den Stützbalken in einem Bergwerksstollen). Die Auswahl des Stents und die sich daraus ableitende Art und Dauer der notwendigen Medikation erfolgt nach den aktuellen Behandlungsleitlinien und hängt u.a. von der Beschaffenheit der Gefäßwandveränderungen sowie eventuell vorliegender Begleiterkrankungen ab. Diesbezügliche Fragen werden in einem ausführlichen Aufklärungsgespräch gesondert besprochen.
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